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Europa Akademie - Kompetenzen nutzen







„Ich nehme teil, aber sehe nur zu“

Gelungene Inklusion? Fachvortrag der Europa-Akademie stößt auf großes Interesse

„Wenn es an unserem Messe-Auftritt eines zu bemängeln gab, dann, dass uns die Messe einen viel zu kleinen Saal für unseren Fachvortrag unserer Europa-Akademie zur Verfügung gestellt hat“, so Werraland-Vorstandsvorsitzender Gerd Hoßbach. Das Interesse an den Vorträgen des heimischen Fachinstituts für Teilhabe und Inklusion ist seit Jahren ungebrochen auf Deutschlands größter Werkstättenmesse in Nürnberg.
„Wir scheinen jedes Mal den Nerv des Fachpublikums zu treffen mit unseren Themen, besonders jetzt, wo die Werkstätten in Deutschland vor großen Veränderungen stehen“, so Hoßbach. Gemeinsam mit dem Leiter der Europa-Akademie, Martin Hofmockel, referierte er zum Thema „Ist berufliche Teilhabe Garant für eine gelungene Inklusion? Was heißt ,erfolgreich integriert‘? Was ist wichtig für das Gefühl der Teilhabe? Und wie viel ist uns das wert?“
„Die äußeren Rahmenbedingungen haben sich für Werkstätten grundlegend geändert. Für Menschen mit Beeinträchtigung soll es zukünftig mehr Möglichkeiten geben als die Arbeit in einer Werkstatt. Das bedeutet in Zukunft weniger Zugänge ins System Werkstatt. Der demografische Wandel sorgt darüber hinaus noch verstärkt für einen Rückgang der Beschäftigten-Anzahl“, so Hoßbach.
Daher gelte es, das Angebotsspektrum von Werkstätten zu erweitern. Sozialunternehmen müssten sich zu Problemlösern der beruflichen und persönlichen Teilhabe im Sozialraum entwickeln. Wie sehr berufliche Teilhabe nicht gleichbedeutend mit gelungener Inklusion, beispielsweise im privaten Bereich von Menschen mit Beeinträchtigungen ist, verdeutlichten Interviews mit betroffenen Menschen, die als Film in den Fachvortrag integriert waren.
„Ich nehme teil, aber sehe nur zu“, so die deutliche Aussage eines Werkstattbeschäftigten, die für viele Menschen mit Beeinträchtigung Realität ist.
Innerhalb der Werkstatt oft mit hoher Anerkennung, großem Engagement in verschiedenen Gremien, außerhalb der Werkstatt vereinsamt und ohne soziale Kontakte. Kurz gesagt: Teilhabe am Arbeitsleben ja, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schwierig.
„Nicht wenige Beschäftigte mit Beeinträchtigung fühlen sich an ihrer Arbeit in der Werkstatt sehr wohl, möchte aber trotzdem sehr gerne auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einer Tätigkeit nachgehen, um ihre private Situation zu verbessern – hin zu mehr sozialer Teilhabe“, sagt Martin Hofmockel.
„Und genau deshalb müssen Sozialunternehmen Problemlöser werden – für die berufliche UND die soziale Teilhabe im Sozialraum“, sagt Hoßbach. Sozialraum sei dort, wo ein Mensch Begegnungen mit anderen Menschen hat und sich aufhält. Das ist einerseits die Arbeit, aber auch Kontakte und Teilhabe in der Freizeit, in Vereinen, im Freundeskreis.
„Ziel muss sein, dass jeder Mensch mit Beeinträchtigung im übertragenen Sinn seinen Platz findet – berufliche und persönliche Teilhabe Hand in Hand gehen. Das wird die wichtigste Aufgabe von Sozialunternehmen in Deutschland zukünftig sein“, so Gerd Hoßbach.




Ergebnisse Befragung Werkstätten:Messe 2019

Wie schon in den Vorjahren hat die Europa-Akademie mit Leiter Martin Hofmockel auf der Werkstätten-Messe in Nürnberg Leitungs- und Fachkräfte sowie Menschen mit Lernschwierigkeiten befragt. Diesmal rund um das Thema „Berufliche Teilhabe“.

Befragung von Leitungs- und Fachkräften in Sozialunternehmen

An dieser Befragung nahmen 69 Leitungs- und Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen aus ganz Deutschland teil.
Bei der Frage „Wo sehen Sie Ihr Unternehmen für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt?“ sind es vor allem die Bereiche „Qualifizierung“, „Jobcoaching“, „Aufbau eines Netzwerkes im Allgemeinen Arbeitsmarkt“, „Angebote im Bereich Bildung und Freizeit“ sowie die „Unterstützung in Krisen“, in denen die Befragten ihr Unternehmen gut aufgestellt sehen.

Das „Mentoring“, das bedeutet einen festen Ansprechpartner im Betrieb des ersten Arbeitsmarktes für den Menschen mit Handicap, der zum Beispiel einen Praktikums- oder einen betriebsintegrierten Beschäftigungsplatz hat, und die Angebote in den Bereichen „Vereine“ und „Kultur“ wurden hier weniger oft genannt.

Die Befragten sehen das „Netzwerk im allgemeinen Arbeitsmarkt“ für Ihr Unternehmen als zunehmend wichtig und auch weiter ausbaufähig an. Darüber hinaus werden vor allem die Themen „Jobcoaching“ und „Qualifizierung“ im Bereich der beruflichen Teilhabe eine noch größere Bedeutung für die Sozialunternehmen bekommen.
Das Thema „Mentoring“ war im Vergleich hierzu für die Befragten weniger wichtig.

Im Bereich der persönlichen Teilhabe sind es vor allem die Bereiche „Bildung“, „Kultur“ und „Freizeit“ in denen die Vertreter in Ihrem Sozialunternehmen zusätzliche Angebote schaffen wollen. Eine Erweiterung der Angebote in Zusammenhang mit Vereinen stand für die Befragten weniger zentral.

Das Thema der Erweiterung der Bereiche „Individuelle Wohnformen“ und „Unterstützung bei Krisen“ war wichtig, stand im Rahmen der Werkstätten:Messe aber weniger im Fokus.

Befragung von Menschen mit Lernschwierigkeiten

Wir hatten 70 Menschen mit Lernschwierigkeiten befragt nach dem Übereinkommen für Menschen mit Behinderung, der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK).

Dieses Übereinkommen kannten knapp 40 % der Befragten.
60% hatten davon noch nichts gehört.

Auf die Frage, wie die Befragten es finden, wenn die Werkstätten abgeschafft werden, antworteten 93 %: „Das ist nicht gut!“ und 7% sagten: „Das ist gut!“.

Von den Befragten, die in einer Werkstatt (WfbM) arbeiten, gaben 53 % an, dass es ihnen Angst machen würde, wenn es die Werkstätten nicht mehr gäbe und sie woanders arbeiten müssten. Jeder Dritte hat sich darüber schon mal Gedanken gemacht, wo er arbeiten würde, wenn es die Werkstätten nicht mehr geben würde. Und 20% haben darüber schon mal mit jemanden gesprochen.
Etwa jeder Dritte hat sich darüber noch keine Gedanken gemacht oder weiß es auch nicht, was er machen würde, wenn die Werkstatt als Arbeitsplatz wegfällt.


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Ideen – Visionen – Ausblicke

„Wie soll berufliche Teilhabe in Deutschland aussehen?"

Interview mit Stefan Göthling
Geschäftsführer Mensch Zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.



Zukunft der Werkstätten: Hochkarätig besetzte Fachtagung der Europa-Akademie

„Die Europa-Akademie steht für Qualität und hat sich in der Werkstätten-Szene in Deutschland einen hervorragenden Namen erarbeitet“, sagt Martin Hofmockel, Leiter der Europa-Akademie, dem Institut für Teilhabe und Inklusion des Sozialunternehmens Werraland.
Belegt wird Hofmockels Aussage durch die jüngste Fachtagung, die die Europa-Akademie in Fulda veranstaltete. Hochkarätige Referenten konnten für die Fachtagung zum Thema „Werkstatt der Zukunft: Ideen, Visionen, Ausblicke“ gewonnen werden, an der 65 Vertreter, Geschäftsführer und Vorstände von Werkstätten für behinderte Menschen aus ganz Deutschland, teilnahmen.

„Wir haben mit unserer Thematik voll ins Schwarze getroffen“, so Hofmockel. Denn Werkstätten stehen in der Diskussion. Für die Einen sind sie eine sozialpolitische Errungenschaft, die es mit allen Mitteln zu verteidigen gilt, für die Anderen sind Werkstätten nicht mehr zeitgemäß und sollten durch andere Formen beruflicher Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen ersetzt werden.
„Unsere Referenten nahmen sich der Frage nach einer grundsätzlichen Neuausrichtung des Gesamtsystems beruflicher Teilhabe in Deutschland an. Ausgangspunkt hierfür sind die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und die Entwicklung in anderen europäischen Ländern“, so Hofmockel, der neben der Leitung der Akademie als Psychologe im Sozialunternehmen Werraland tätig ist.

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Die Inklusionsreporter

Machen Sie mit und unterstützen unser inklusives Redaktionsteam „Die Inklusionsreporter“.

Wir berichten regelmäßig über Projekte zu den Themen Teilhabe und Inklusion. Schreiben Sie von Ihren Erfahrung in Ihrer Region. Profitieren Sie vom Austausch untereinander und gestalten Sie die Umsetzung von Teilhabe und Inklusion aktiv mit.

In unserem Team arbeiten schon Mitarbeiter aus verschiedenen europäischen Ländern und berichten von Vorhaben und Erfahrungen zur Umsetzung der Ziele aus der UN-Behindertenrechtskonvention.

Erfahrungsberichte, Praxistests, Kommentare, Interviews

Alles ist möglich – bringen Sie sich ein und gestalten Sie mit!

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Chancen für die Zukunft

Der Berufsbildungsbereich ist der Ausbildungsbereich der Werraland Werkstätten. Ziel ist es, jungen Menschen mit Handicap sowie Menschen, die eine berufliche Tätigkeit nicht, noch nicht oder noch nicht wieder ausüben können, die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen und die persönlichen Kompetenzen der Menschen weiterzuentwickeln.

Durch individuelle Förderung, pädagogische Begleitung, zeitgemäße Bildungspläne soll erreicht werden, dass der Mensch mit Handicap nach seiner Teilnahme an den Maßnahmen des BBB in der Lage ist, ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeit zu erbringen; und das entweder an einem attraktivem Arbeitsplatz bei den Werraland Werkstätten, in einer Integrationsfirma oder auf dem freien Arbeitsmarkt.

Der Berufsbildungsbereich in den Werraland Werkstätten umfasst verschiedene Bereiche, um der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit, der Art und Schwere der Behinderung und den besonderen Eignungen und Neigungen der Menschen mit Handicap entsprechen zu können. Es erfolgt eine berufliche Bildung im Bereich Handmontage und Verpackung sowie in unserer Lehr- und Lernwerkstatt Holz- und Metallbearbeitung

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Wohnprojekt der Werraland Werkstätten e. V.

Die Stiftung Diakonie hat am 12. September 2013 zum zweiten Mal den Elisabethpreis verliehen. Unter der Überschrift "Übergänge partizipativ gestalten" haben sich die Werraland Werkstätten e. V. mit ihrem Projekt "Wohnbildungsbereich" um den Preis beworben. Das Projekt "Wohnbildungsbereich" ist eine ambulant betreute Wohnform für den Übergang vom Jugendalter zum Erwachsenenalter.



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Der Weg zur mehr Verantwortung - Der Produktionsassistent

WERKSTÄTTEN SIND ZWEIKLASSEN-GESELLSCHAFTEN. Sie teilen sich in Personal und Beschäftigte. Die einen organisieren, leiten an, fördern, die anderen arbeiten, werden angeleitet und werden gefördert. Die Werraland Werkstätten haben mit dieser Ordnung gebrochen und bilden Werkstatt-Beschäftigte für Leitungsaufgaben aus. Nach bestandener Prüfung tragen sie den Titel "Produktionsassistenten".



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Praktikum in Südtirol. Projekt zur "Beruflichen Qualifizierung im Bereich Gastronomie und Service"

Während des Aufenthalts vom 1. bis 21. April 2013 leben und arbeiten die Lernenden im Integrationshotel Masatsch in Kaltern/Südtirol. Das Hotel wird von der Lebenshilfe Südtirol betrieben. Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten dort gemeinsam. Der Aufenthalt in Südtirol ist der Startschuss für mehrere Folgeprojekte. Dabei geht es um den Erfahrungsaustausch der Partnerorganisationen der Europa-Akademie. Die Vertreter der Organisationen haben sich im Beirat der Akademie zusammengeschlossen, um gemeinsam Inklusionsprojekte umzusetzen. Nach Möglichkeit sollen Auslandsaufenthalte künftig ein fester Bestandteil der Qualifizierungsmaßnahmen werden.



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- "Zukunft:Arbeit"
Inklusion von Menschen mit Behinderung in Betriebe im Werra-Meißner-Kreis

Download Flyer Zukunft:Arbeit
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- Fachtagung in Salzburg
Wohnen und Inklusion - Lieber leben lernen als gelebt zu werden

Die dritte Fachtagung, ausgerichtet von der Europa-Akademie, dem Fortbildungsinstitut der Werraland Werkstätten, fand kürzlich in Salzburg statt. Die zweitägige Fachveranstaltung trug den Titel "Wohnen und Inklusion - Lieber leben lernen als gelebt zu werden". Im Rahmen der Fachveranstaltung wurde die Frage gestellt, an welchen Qualitätskriterien sich zukünftige Wohnplätze unter dem Leitziel der Inklusion messen lassen müssen. Verschiedene Wohnmodelle aus europäischen Mitgliedsstaaten wurden vorgestellt und diskutiert. Unter dem Stichwort "Europa" wurde Transparenz konkret erfahrbar. Die Tagungsteilnehmer profitierten von den Beiträgen unter dem Gesichtspunkt des "Voneinander Lernens".

Ziel der Tagung war es, die nutzerorientierte Betrachtungsweise zu schärfen. Daher berichteten Menschen mit Hilfebedarf aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit neuen Wohnmodellen. In der UN-Behindertenrechtskonvention wird gefordert, dass auch im Bereich "Wohnen" neue Modelle unter dem Leitziel der Inklusion entwickelt werden müssen. Wohnen unter inkludierten Ansprüchen geht dabei über die bereits bekannten ambulanten Wohnangebote hinaus. Unter dem Gesichtspunkt der Nutzerorientierung soll jeder Mensch selbst entscheiden können, wo, wie und mit wem zusammen er wohnen möchte.

Die nächste Fachtagung der Europa-Akademie wird im Sommer 2014 zum Thema "Inklusion und Bildung" stattfinden.

Die schönsten Momente (44 Bilder) - bitte klicken
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Mit Projekten und Kooperationen neue Wege gehen
Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist zugleich Ziel und Auftrag der Europa-Akademie. Der Schlüssel dazu sind konkrete Handlungen - Fortbildungen, ein europäisches Netzwerk, aber auch Projekte der Europa-Akademie tragen dazu bei, dass die Themen "Teilhabe und Inklusion" immer stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung dringen. So entsteht Öffentlichkeit und Raum für Diskussionen. Projekte zeigen Wege auf, wie Inklusion funktionieren kann.

Auslandserfahrung ermöglicht Inklusion
Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme im Bereich "Gastronomie und Service" der Werraland Werkstätten besuchten das Hotel Masatsch in Südtirol/Italien. Das dreiwöchige Praktikum in dem Integrationshotel der Lebenshilfe Südtirol war Teil des Projektes "Erweiterung der Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung im Hotel und Gastronomiegewerbe". Ziel war es, neue Bildungsinhalte im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme anzubieten und Inklusion umzusetzen. Zu dem Projekt gehörte neben der Mitarbeit in verschiedenen Bereichen des Hotels ein Italienisch- und Vorbereitungskurs und eine "Tiroler Woche" als Nachbereitung im Integrationshotel KOCHSBERG der Werraland-Beschäftigungsgesellschaft in der Nähe von Eschwege. Begleitende Maßnahmen waren mehrere Veröffentlichungen zum Projekt, ein Reisetagebuch der Teilnehmer, sowie Leistungsbewertungen, Reflexionsgespräche und ein ausführliches Freizeitprogramm. Dadurch konnten die Teilnehmer berufliche aber auch persönliche Kompetenzen weiterentwickeln. Alle haben neue Erfahrungen im Ausland gesammelt und viel gelernt. Bei zukünftigen Projekten werden sich unsere mehrere Partnereinrichtungen und externe Interessierte beteiligen.

100 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen
"Teilhabe von Menschen mit Behinderung am regulären Arbeitsmarkt im Werra-Meißner-Kreis" - so lautet das Ziel des Projektes Zukunft:Arbeit, dass seit 2012 läuft. Bis zum Jahr 2020 sollen deshalb mindestens 100 Arbeitsplätze für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in der Region geschaffen werden. Das Vorhaben wurde neben Werraland Werkstätten e.V., von Aufwind e.V. und Lichtenau e.V. initiiert. Die Arbeitsplätze kommen über ein lokales Netzwerk aus Unternehmern zustande. Erste Vermittlungsversuche waren bereits erfolgreich. In dem Prozess werden die Unternehmen u.a. durch Job-Coaches der Projektpartner unterstützt. Ab Januar 2013 bietet die Europa-Akademie eine Weiterbildung an für Fachkräfte des sozialen Sektors, die künftig als Job-Coach bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung helfen sollen.

Inklusive Freizeit in Kassel
Im Bereich Sport wird im Landkreis Kassel ein Inklusionsprojekt umgesetzt, das von einem Arbeitskreis gesteuert wird. Projektpartner sind die Universität Kassel, die Volkshochschule Kassel, der Verein zur Förderung Autonomie Behinderter e.V. (fab) und der Partner für selbstbestimmtes Leben (aha e.V.). Ziel ist es, neue Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu entwickeln. Es geht darum, Leitungskräfte in diesem Bereich zum Thema Inklusion zu schulen, bestehende Angebote zentral zu veröffentlichen und Bewusstseinsbildung zu betreiben. Die Europa-Akademie engagiert sich bei diesem Projekt im Nachbarkreis, um den Austausch zur Inklusion, über die Landkreisgrenzen hinaus zu fördern.

Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft nordhessischer Behindertenbeauftragter
Die Arbeitsgemeinschaft, in der sich die Behindertenbeauftragten mehrerer nordhessischer Kommunen engagieren, trägt zur Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderung bei. Besonders wichtig ist dabei der Austausch mit lokalen Politikern. Im Jahr 2013 fand zum dritten Mal der Markt der Möglichkeiten in Wolfhagen statt. Die lokale Messe, auf der Sanitätshäuser, Verbände und Kosten- und Leistungsträger ihre Angebote präsentieren, wird jedes Jahr von der Arbeitsgemeinschaft organisiert. Die Europa-Akademie engagiert sich seit 2012 in der Arbeitsgemeinschaft und präsentierte ihr Fortbildungsprogramm und Projektergebnisse in diesem Jahr auch auf dem Markt der Möglichkeiten.

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten oder möchten Sie sich engagieren?
Herzlich laden wir Sie dazu ein!


Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung
Telefon: 05651 926 216
E-Mail: info@europa-akademie.info

Geplante Projekte:

- Kooperation mit Schweden
- Besuch einer Reisgruppe aus Leeds
- Job-Coach (Neue Ausbildungsmöglichkeit ab Frühjahr 2014)

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